Ratgeber

Lebensmittelverschwendung im Restaurant reduzieren

Jedes weggeworfene Produkt wird zweimal bezahlt: beim Einkauf und im Müll. Ein paar einfache, täglich gepflegte Gewohnheiten senken die Verluste deutlich.

5 Min. Lesezeit

Gewürze und frische Zutaten in der Küche

01

Zuerst verbrauchen, was zuerst abläuft

Die FEFO-Regel („first expired, first out“) heißt: zuerst das Produkt mit dem nächsten Datum verwenden, nicht das zuletzt gelieferte. Neue Lieferungen nach hinten stellen, Daten sichtbar halten.

02

Jedes geöffnete Paket etikettieren

Ein geöffnetes Paket hält kürzer. Öffnungsdatum und neues Verbrauchsdatum auf ein Etikett schreiben; ein QR-Etikett erledigt das mit einem Scan.

03

Die eigenen Verlustsätze kennen

Zwischen Rohware und Teller liegen Parüren, Knochen und Garverlust. Messen Sie den Verlust Ihrer wichtigsten Produkte: Ein richtiges Rezept ergibt richtige Kosten und eine richtige Bestellung.

04

Nach echten Verkäufen bestellen

Die Verkäufe schwanken je nach Wochentag. Bestellen Sie nach den Verkäufen jedes Tages und den Liefertagen Ihrer Lieferanten, mit kleiner Reserve, statt aus Gewohnheit.

05

Wenig zählen, aber oft

Eine Vollinventur dauert lange. Zählen Sie täglich ein paar teure oder empfindliche Produkte: Abweichungen zeigen sich früh, solange man noch handeln kann.

06

Jeden Verlust mit Grund erfassen

Abgelaufen, Fehler, Bruch, zurückgegeben: Ein Verlust mit Grund zeigt, wo man ansetzen muss. Ohne Grund wiederholt er sich.

Häufige Fragen

Was ist die FEFO-Methode?

Zuerst das Produkt mit dem nächsten Verbrauchsdatum verwenden („first expired, first out“).

Muss man jeden Verlust wiegen?

Bei teuren Produkten ja; sonst genügt eine regelmäßige Schätzung, um Tendenzen zu sehen.

Welche Produkte täglich zählen?

Die, die viel kosten, schnell verderben oder leicht verschwinden.

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